Kunden unzufrieden über MSCRM
Kurz nach der Einführung der CRM-Software von Microsoft in Kanada und den USA, zeigen sich die Kunden schon unzufrieden. Teilweise fehle Standardfunktionalität und die E-Mails, die mit Hilfe des Systems versendet werden, enthalten in der Betreffzeile eine lange Reihe von Zahlen und Buchstaben.
Microsoft baut in die Betreffzeile eine so genannte GUID (General Unique Identifier) ein, die aus einer langen Reihen von Zahlen und Buchstaben besteht. Diese wird dazu benutzt, um Antworten auf E-Mail-Kampagnen und Kundendienst-Korrespondenzen zu organisieren. Doch die Kunden bemängeln, das die GUID in der Betreffzeile nicht nur unprofessionell aussieht, sondern von den Kunden für Spam (unerwünschte E-Mail-Sendungen) gehalten werden. Es kann sogar vorkommen, dass Spam-Filter diese Nachrichten von vorne herein zurückhalten. Microsoft selbst sagt dazu, dass dieses Feature in den Tests keine besonderen Probleme bereitet hätte.
Doch nicht nur die E-Mail-Funktion bereitet Unmut bei den Kunden. Auch das Fehlen von Features, die bei CRM-Anwendungen zum Standard gehören, wird beklagt. So lassen sich doppelte Einträge nicht automatisch auffinden und zusammenführen. Microsoft sagte, dass entsprechende Verbesserungen möglicherweise in die Version 2.0 einfließen werden. Wann diese Version erscheinen soll, steht allerdings noch nicht fest.
Weitere Artikel zu diesem Thema
- Microsoft plant Desktop-Tool für CRM-Bereich
- Microsoft: Offizielle Präsentation der CRM-Software
- Microsoft stellt seine CRM-Software fertig
- Microsoft verschiebt die Einführung seiner CRM-Software
11.03.2003 0