Microsoft und EMC: Die Infrastruktur erkennt und schützt sensible Daten

Microsoft und EMC intensivieren ihre Technologie-Partnerschaft durch eine stärkere Zusammenarbeit zum Schutz sensibler Unternehmensdaten. Mit einem integrierten Systemansatz wollen beide Hersteller Informationen auf Basis von Identität, Kontext sowie Inhalt automatisch klassifizieren und an jedem Punkt der Infrastruktur schützen. Dazu integriert Microsoft die RSA Data Loss Prevention (DLP)-Klassifizierungstechnologie in seine Plattform und in zukünftige Sicherheitsprodukte. Im Gegenzug wird die kommende Version 6.5 der RSA DLP-Suite die Rechteverwaltung Microsoft Active Directory RMS unterstützen.

Ziel der Kooperation ist die Entwicklung von Lösungen, durch die sich unternehmensweite Sicherheits- und Datenschutz-Richtlinien problemlos umsetzen lassen. Dazu gehört auch die automatische Erkennung und Klassifizierung sensibler Unternehmensdaten sowie die Bereitstellung von Kontrollmechanismen zum Schutz von Daten an Endgeräten, im Netzwerk und im Rechenzentrum. Durch die Integration der DLP-Klassifizierungstechnologie in Produkte von Microsoft wird die Infrastruktur inhalts-sensitiv. RSA und Microsoft können auf diesem Wege ihren Kunden End-to-end-Lösungen anbieten, die mehrere eigenständige Installationen ersetzen können. Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien auf Basis der Benutzeridentität lassen sich so überall umsetzen, wo Informationen vorgehalten, transportiert oder bearbeitet werden.

"Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, dass der Verlust wichtiger Daten für Unternehmen zu einem immer größeren Problem wird. Auch deshalb wird die effektive Umsetzung von Datenschutzrichtlinien in Unternehmen immer bedeutender", sagt Tom Köhler, Direktor Strategie Informationssicherheit & Kommunikation bei Microsoft Deutschland. "Gleichzeitig stellt die zunehmende Mobilität von Mitarbeitern und Daten die IT-Abteilungen vor immer neue Herausforderungen. DLP-Lösungen, die dieses Problem adressieren, sind heute aber viel zu komplex und teuer. Durch die Integration vieler Funktionalitäten in die Infrastruktur-Plattform vereinfachen wir die Administration und das Roll-Out entsprechender Software."

Als erstes Produkt aus der Zusammenarbeit wird noch in diesem Monat die DLP Suite 6.5 von RSA, der Security Division von EMC, erscheinen. Durch die Einbindung des Microsoft Active Directory RMS, das Teil von Windows Server 2008 ist, können RMS-basierte Zugriffs- und Nutzungsrichtlinien automatisiert umgesetzt werden. Zudem wird dadurch die effiziente Implementierung von DLP-Kontrollmechanismen auf Basis der Identität von Angestellten oder Benutzergruppen erleichtert.

Microsoft und EMC: Die Infrastruktur erkennt und schützt sensible Daten 08.12.2008 0 Kommentare

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