Microsoft und Samsung entwickeln PDA

Microsoft und Samsung entwickeln gemeinsam einen PDA (Personal Digital Assitant) auf Basis des Betriebssystems Pocket PC. Der PDA soll dabei wesentlich günstiger sein, als alle bisherigen PDAs auf Windows-Basis.

Microsoft gibt einige Spezifikationen vor, um mit dem Preis in das Low-Cost-Segment zu kommen. So wird der gängige XScale-Prozessor durch eine günstigere Variante ersetzt. Auch ein Farbdisplay ist nicht zwingend vorgeschrieben und kann durch ein Graustufen-Display ausgetauscht werden. Zwingend vorgeschrieben ist jedoch ein SD/MMC-Slot.

Microsoft begründet diese Neuentwicklung damit, dass das obere und mittlere Preissegment gut abgedeckt seien, der Low-Cost-Markt jedoch bisher nur eine untergeordete Rolle gespielt hat. Die neuen Spezifikationen sollen den Herstellern helfen, neue Kunden zu gewinnen.

Auslöser für diese neue Ausrichtung ist vermutlich der Erfolg von Palms Billig-PDA Zire. Hier will Microsoft das Feld nicht gänzlich der Konkurrenz überlassen. Wann und zu welchen Preisen die neuen Geräte auf den Markt kommen, ist derzeit noch völlig offen. Erste Spekulationen über den Preis gehen von weniger als 200 US-Dollar aus.

Microsoft und Samsung entwickeln PDA 13.11.2002 0 Kommentare

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