Microsoft will Regierungen Einsicht in Quellcode geben

Mit dem Gouvernment Security Program (GSP), einem Teil der Trustworthy Computing Initiave von Microsoft, soll das Vertrauen internationaler Regierungen in die Windows-Betriebssystem gestärkt werden.

Wesentlicher Teil des Programms ist es, den Behörden kostenlosen Einblick in den Quellcode aktueller und zukünftiger Betriebssysteme zu gewähren. Darüber hinaus erhalten die Regierungen vertrauliche Dokumentationen, verbesserte Kontaktmöglichkeiten zu den Sicherheitsexperten bei Microsoft und die Möglichkeit Teile des Quellcodes mit den Entwicklern zu besprechen.

Bislang wurden zwei GSP-Abkommen unterzeichnet, zum einen mit der NATO, zum anderen mit der Russischen Behörde für Regierungskommunikation und -information (FAGCI). Mit 20 weiteren Ländern steht Microsoft in Verhandlungen. Insgesamt kommen über 60 Länder für ein solches Abkommen in Frage. Voraussetzungen sind die Anerkennung der US-amerikanischen Urheberrechte und dass die Staaten nicht unter das amerikanische Handelsembargo fallen.

Microsoft will Regierungen Einsicht in Quellcode geben 15.01.2003 0 Kommentare

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