Neues Lizenzmodell beschert Microsoft hohe Erträge
Microsoft-Finanzchef John Connors hatte allen Grund zur Freude bei der Präsentation der neuen Quartalsergebnisse. So stieg der Umsatz um 26% und der Nettogewinn verdoppelte sich auf 50 US-Cent pro Aktie. Viele Microsoft-Kunden konnten die Begeisterung von Connors jedoch nicht teilen, denn wesentlichen Anteil am Umsatzanstieg hatte die umstrittene neue Lizenzpolitik. Wie Workstream.de bereits im August berichtete, hatten die Kunden die Wahl, die neue Version von Microsoft Office zu kaufen, oder durch eine jährlichen Gebühr abzugelten.
Viele Kunden fühlten sich jedoch gezwungen, sich für das Modell der jährlichen Gebühren zu entscheiden, weil Rabatte für das andere Modell gestrichen und damit unwirtschaftlich wurden. Entsprechend fielen auch die Ergebnisse einer Umfrage des Bankhauses Goldman & Sachs aus, in der sich lediglich 7% der Microsoft-Kunden zufrieden mit dem neuen Preismodell zeigten.
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22.10.2002 0