Praxisbericht: PowerPoint 2002
Der Aufgabenbereich erscheint auch bei PowerPoint 2002 nach dem Öffnen am rechten Bildschirmrand. Er beinhaltet alle wichtigen Funktionen zur Erstellung einer neuen Präsentation, sowie eine Übersicht über die verfügbaren Formatvorlagen und Animationseffekte. Etwas weniger augenfällig sind die anderen Neuerungen in PowerPoint 2002.
Erweiterte Animationseffekte
Noch weiter verbessert wurden die Animationseffekte. Damit gehören statische Präsentationen wohl endgültig der Vergangenheit an, denn die Animationseffekte lassen kaum einen Wunsch offen. Neu ist z.B. die Rotation von Objekten.Folien- und Titelmaster
Bislang ließ sich für eine Präsentation nur ein Folienmaster bzw. Titelmaster festlegen. Also Workaround blieb nur die Aufteilung der Präsentation in mehrere Dateien. PowerPoint 2002 hebt diese Beschränkung auf. Jetzt lassen sich mehrere Folien- und Titelmaster definieren und in einer Datei zusammenfassen.Folienvorschau
Eine Ansicht der Gliederung der Präsentation gab es bereits in der Vorgängerversion von PowerPoint. Mit der neuesten Ausgabe kommt noch eine weitere Ansicht hinzu, die das Navigieren durch die Präsentation noch einfacher macht. Leider kann nur die eine oder die andere Ansicht gewählt werden, so dass sich der Anwender entscheiden muss.Druckvorschau
Funktional aufgewertet wurde auch die Druckvorschau. Sie bietet nicht nur eine Vorschau auf die einzelnen Folien der Präsentation. Auch Handzettel mit mehreren Folien auf einer Seite lassen sich realisieren. Dabei ist die Druckvorschau nicht nur auf Folien beschränkt: Die Gliederungsansicht, sowie die Notizzettel können ebenfalls betrachtet werden.Bildkomprimierung
Präsentationen mit vielen oder großen Bilddateien benötigen viel Speicherplatz. Um die Präsentationen kompakter zu halten, kann man die Bilder komprimieren. Viel kann diese Funktion jedoch nicht ausrichten, da die meisten modernen Bildformate bereits eine Komprimierung besitzen. So sollte man vielleicht besser die Farbtiefe reduzieren oder die Auflösung des Bildes. Dabei muss natürlich beachtet werden, auf welchem Medium die Präsentation ausgegeben wird. Bei reinen Bildschirmpräsentationen reicht eine Bildauflösung von 72 dpi (dots per inch) völlig aus. Soll die Präsentation auch in solider Qualität ausgedruckt werden, dann sind schon 300 dpi erforderlich. Somit bleibt die Funktion der Bildkomprimierung ein Tropfen auf den heißen Stein.
20.06.2001 0