Programmierfehler führt zur erneuten Zwangsregistrierung

Ein Programmierfehler in der Registrierungs-Routine von Microsoft Office 2000 und Windows 2000 läßt das Programm erneut nach einer Registrierung verlangen, wenn die Applikation nach dem 15.April gestartet wird. Betroffen sind vor allem Großkunden, die ihre Corporate Edition über eine Volumenlizenz registriert haben.

Unter den betroffenen Firmen ist auch ein großer Energie-Konzern, mit 70000 Windows-2000-Rechnern. Auch europäische Konzerne sollen betroffen sein. Der Registrierungs-Dialog wird bei jedem Start eine Office-2000-Anwendung aktiv. Zwar kann auf den Button "Später registrieren" gedrückt werden, aber nach dem 50.Programmstart werden die Office-Anwendungen durch einen weitere Mechanismus blockiert.

Als erste Maßnahme hat Microsoft seinen Kunden empfohlen, nach der Registrierung die Rechner nicht mehr herunterzufahren. Auch hat Microsoft eine 23 Schritte umfassende Anleitung angeboten, mit der das Problem umgangen werden kann. Allerdings wird von dieser Methode abgeraten, da unter anderem ein Eingriff in die Registry nötig ist. Mittlerweile gibt es einen Patch zur Behebung dieses Problems.


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Programmierfehler führt zur erneuten Zwangsregistrierung 06.05.2003 0 Kommentare

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