Standard für Datenformat bei Office-Anwendungen
Die Dateiformate für Office-Anwendungen sollen standardisiert werden, so der Wille des Industriekonsortiums OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards). Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein neues Gremium geschaffen, das Open Office XML Format Technical Commitee. Es soll ein auf XML-basierendes Datenformat entwickeln, mit welchem sich Textdokumente, Tabellenkalkulationen und Präsentationen speichern lassen.
Die Vorteile eines solchen Standard liegen klar auf der Hand: Die erstellten Dokumenten können auch dann noch weiter verwendet werden, wenn der Benutzer künftig das Programm eines anderen Herstellers nutzen möchte. Auch die Archivierung wäre einfacher, da die standardisierten Formate über einen längeren Zeitraum hinweg maschinenlesbar wären. Besonders Unternehmen würden eine solche Neuerung begrüßen.
Das OpenSource-Projekt OpenOffice.org hat das XML-basierte Dateiformat seines Bürosoftware-Paketes als Basis für die Entwicklung zur Verfügung gestellt. Microsoft, das OASIS-Mitglied ist, arbeitet jedoch nicht an der Entwicklung des Standards mit. Wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte, werde Office 11, welches sich zur Zeit in der Beta-Testphase befindet, XML unterstützen. Dabei halte man sich an den XML-Standard XSD 1.0 (XML Schema Definition Language) des Web-Konsortiums W3C. Damit werde Office 11 automatisch dem OASIS-Standard entsprechen, wenn dieser ebenfalls XSD-konform entwickelt wird.
22.11.2002 3
Information is power and now I'm a !@#$ing dcitaotr.
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