Verkaufsstart von Microsoft Office XP in Deutschland
Nur wenige Wochen nach dem Verkaufsstart von Microsoft Office XP in Japan ist Microsoft Office XP nun auch in Deutschland erhältlich. Zeitgleich wird die Software für Büroanwendungen auch in 15 weiteren Ländern heraus gebracht.
Microsoft Office XP ist das erste Produkt der neuen XP-Produktserie. XP steht dabei für "Experience", was mit Erlebnis oder Erfahrung übersetzt werden kann. Die XP- Produktserie, zu der auch das im Oktober erscheinende Betriebssystem Windows XP gehört, ist der erste Schritt zur Realisierung von Microsofts .NET Strategie. Mit Microsoft Office XP wird es ein Novum bei kommerzieller Software geben, die "Zwangsregistrierung". Der Anwender wird dabei gezwungen, seine Programmversion telefonisch oder per Internet zu registrieren. Weigert er sich, dann wird das Programm nach 50 Aufrufen blockiert. Erst nach erfolgter Freischaltung kann dann weitergearbeitet werden. Bei Office XP haben die Entwickler ihr Augenmerk vor allem auf einen höheren Bedienkomfort gelegt. Zu diesem Zweck wurden die so genannten SmartTags entwickelt. Glaubt man den Marketingstrategen von Microsoft, dann soll die neue Technologie sogar die bisherigen Helferlein, die Office-Assistenten, die uns in der Gestalt einer Büroklammer, eines Professors oder einer Origami-Katze zu Hilfe geeilt sind, überflüssig machen. Darüber hinaus ist Office XP noch weiter mit dem Internet zusammen gewachsen. Die Anwendungen können nun problemlos ihre Daten aus dem Netz holen oder sie dort abspeichern. So kann ein Excel-Dokument die aktuellen Börsenkurse abfragen und die Daten danach weiterverarbeiten. Auch Emails lassen sich direkt aus den Anwendungen heraus verschicken. Schon bald sollen kostenpflichtige Informationsangebote für exklusive Office-XP-Anwender zur Verfügung stehen. Die Preise betragen Microsoft zufolge etwa 2699 DM für die Entwickler- und 1329 DM für die Standard- Version. Ein Update der Standard-Ausgabe kostet 599 DM.
31.05.2001 0