Windows: Mehr Sicherheit durch externe Tools
Um den Nachfolger des Windows-Betriebssystems, Codename "Longhorn", sicherer zu machen, erwägt Microsoft offenbar die Zusammenarbeit mit den großen Herstellern von Sicherheitssoftware. Dies berichtet zumindest das amerikanische Online-Magazin Network World Fusion.
Den Herstellern von Sicherheitssoftware sollen umfangreiche Informationen über die sogenannten Application Programming Interfaces (API) zur Verfügung gestellt werden. Damit ließe sich die Antivirensoftware enger mit dem Betriebssystem verbinden.
Die Angelegenheit ist jedoch ein zweischneidiges Schwert, denn durch die Offenlegung der APIs könnten neue Sicherheitslücken entstehen. Bisher hatte sich Microsoft immer geweigert, seine Programmierschnittstellen offen zu legen.
Eine Entscheidung ist bisher noch nicht gefallen. Microsoft bestätigt lediglich, mit verschiedenen Independent Software Vendors (ISV) Gespräche zu führen.
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15.01.2003 0